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LEISTUNGSSPEKTRUM - DIABETES MELLITUS


Diabetes mellitus

Der Name Diabetes mellitus kommt aus der altgriechischen Sprache und heißt übersetzt „honigsüßer Durchfluss“. Dieser seltsame Begriff ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass die diagnostischen Möglichkeiten, die uns heute zur Diagnose erhöhter Blutzuckerwerte zur Verfügung stehen, völlig unbekannt waren, als die Erkrankung entdeckt wurde. Bis jetzt ist der Diabetes mellitus nicht heilbar.
Die beiden Diabetesformen Typ 1 und Typ 2 betreffen heute den Großteil der erkrankten Menschen.

Beim Diabetes mellitus Typ 1 handelt es sich um eine Insulin-Mangel-Erkrankung. Eine entzündliche Reaktion in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) zerstört die Zellen, die das Insulin produzieren. Da Insulin das einzige Hormon in unserem Körper ist, welches den Blutzucker senken kann, kommt es durch den Insulinmangel zu einem Anstieg des Blutzuckers. Meistens sind von dieser Erkrankung Kinder, Jugendliche und Erwachsene bis zum 40. Lebensjahr betroffen. In den letzten Jahren ist eine besondere Form des Insulin-Mangel-Diabetes (LADA = late autoimmun diabetes of adults) zunehmend häufiger auch bei älteren Menschen zu beobachten. Die Therapie dieser Form besteht allein in der Gabe von Insulin.

Der Typ 2-Diabetes mellitus tritt meist nach dem 50. Lebensjahr auf. Diese Erkrankung hat mehrere Ursachen. Angeborene Veränderungen der Gene begünstigen diese Form der Erkrankung. Der Lebensstil (z. B. Ernährung, Körpergewicht, Bewegung) beeinflusst wesentlich den Zeitpunkt, zu dem die Erkrankung auftritt. Durch eine Änderung des Lebensstils kann man in vielen Fällen erhöhte BZ-Werte wieder normalisieren.

Neben diesen häufigen Diabetes-Formen gibt es andere, die seltener sind:
  1. Schwangerschafts-Diabetes (Gestations-Diabetes): tritt meist um die 22. Schwangerschaftswoche auf und ist mit Ende der Schwangerschaft geheilt
  2. MODY-Diabetes (maturity onset diabetes of the young): durch Veränderungen in den Genen hervorgerufene Erkrankung
Da der Diabetes nicht mellitus nicht heilbar ist, muss eine Therapie immer lebenslang erfolgen. Damit diese lebenslange Behandlung möglichst wenig belastend ist, und die betroffenen Menschen in ihrer Lebensweise nicht mehr als notwendig einengt, wird der wesentliche Teil der Behandlung auf die Menschen mit Diabetes mellitus übertragen. Um diese Therapie eigenverantwortlich durchführen zu können, müssen jede Frau und jeder Mann mit Diabetes mellitus ausführlich über ihre Erkrankung informiert werden. Die ausführliche Information fördert die Bereitschaft zu einer guten Therapie.

Menschen mit Diabetes mellitus erhalten diese Informationen bei uns im Rahmen der Diabetes-Schulungen.
Wir bieten für die unterschiedlichen Formen des Diabetes mellitus verschiedene Schulungen an:

--> Diabetes-Schulungen

Diese Schulungen werden vormittags, nachmittags und abends angeboten.

Wir bemühen uns, die Schulungs-Termine nach den Wünschen der Teilnehmer einzurichten.


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